Tiny Houses sind heute viel mehr als nur ein minimalistischer Wohntrend. Die kleinen modularen Häuser mit einer Wohnfläche von ca. 15 bis 50 m² liegen absolut im Trend und der Markt wächst rasant. Große Pluspunkte sind die geringeren Investitionskosten, die schnelle Verfügbarkeit und die flexiblen Nutzungsmöglichkeiten von Tiny Houses.
Lesen Sie jetzt alles, was Sie rund um den Kauf und die Vermietung von Mini-Ferienhäusern wissen sollten.
In diesem Artikel erfahren Sie
Wie viel kostet ein Tiny House?
Einer der größten Vorteile von einem Tiny House ist der vergleichsweise niedrige Kaufpreis. Je nach Größe und Ausstattung gibt es schlüsselfertige Modelle bereits ab etwa 30.000 €. Hochwertige Modelle können mehr als 100.000 € kosten. Wichtig: Zusätzlich werden oft noch Kosten für das Grundstück, die Erschließung und Genehmigungen fällig.
Trotzdem liegt das Kapitalrisiko bei einem Tiny House damit deutlich unter dem für ein herkömmliches Feriendomizil
Nutzungs- und Vermietungsmöglichkeiten Tiny House
Tiny Houses sind vielseitig nutz- und vermietbar. Ob als Ferienunterkunft, Glamping-Unit oder Mikro-Apartment – Minihäuser lassen sich gut vermieten und vermarkten.
Selbstnutzer schätzen und nutzen Tiny Houses gern als Feriendomizil, Wochenendhaus oder für eine Workation im Homeoffice am Meer.
Investoren freuen sich bei einem Tiny House in der Ferienvermietung über potenzielle Renditen von bis zu 20 % jährlich, je nach Lage, Auslastung und Betriebskosten.
Fazit: Der Tourismusmarkt wächst seit Jahren. Mit einem Tiny House können Sie für relativ kleines Geld darin investieren.
Welche Zielgruppen gibt es für Tiny Houses?
- Feriengäste
- Wochenendbesucher
- Selbstständige für Workation und Homeoffice
- Menschen, denen Nachhaltigkeit besonders wichtig ist.
Tiny House Standortwahl und rechtliche Rahmenbedingungen
Besonders beliebt sind Tiny Houses in Lagen mitten in der Natur und in touristischen Regionen wie zum Beispiel an den Küsten der Nord- und Ostsee.
Trotz ihrer kompakten Größe gelten für Tiny Houses in Deutschland meist die gleichen Bau- und Genehmigungsregeln wie für andere Immobilien. Prüfen Sie deshalb vor dem Kauf unbedingt auch Faktoren wie den Bebauungsplan, den Stellplatz, die Infrastruktur und ob eine Nutzung als Ferienwohnung generell erlaubt ist.
Außerdem sind mobile Tiny Houses nicht immer dauerhaft und überall als Wohnsitz zugelassen. Besonders viele Tiny Houses stehen deshalb auf Campingplätzen, in speziellen Tiny-House-Dörfern oder auf dem Gelände von touristischen Betrieben. An diesen Standorten sind Käuferinnen und Käufer rechtlich auf der sicheren Seite und können oft auch noch die Urlaubs-Infrastruktur vor Ort mit nutzen.
Die durchschnittliche Wohnfläche pro Person beträgt in Deutschland ca. 92 qm. Tiny Houses sind in den meisten Fällen maximal 50 qm groß.
Nachhaltigkeit als Vermarktungsfaktor beim Tiny House
Für viele Käuferinnen und Käufer ist das Thema Nachhaltigkeit besonders wichtig. Tiny Houses brauchen deutlich weniger Platz als eine klassische Ferienimmobilie und verbrauchen auch beim Bau weniger kostbare Ressourcen. Studien zeigen, dass energieeffiziente Tiny Houses im Vergleich zu einem typischen Haus den ökologischen Fußabdruck um 45 % reduzieren können.
Das macht die Miniaturhäuser gerade für nachhaltige, naturnahe Tourismuskonzepte attraktiv. Durch ihren geringen Platzbedarf machen sie selbst kleine Flächen touristisch nutzbar und verbessern so die Auslastung im Feriensegment.
Was ist wichtig bei der Tiny House Finanzierung?
Da das Segment noch relativ neu ist, gibt es meist keine standardisierten Finanzierungen für Tiny Houses als Ferienimmobilie. Aber es gibt ein paar wichtige Besonderheiten bei der Finanzierung einer Mini-Immobilie.
Unterschied Immobilie oder bewegliches Objekt:
Banken unterscheiden bei der Finanzierung eines Tiny Houses zwischen zwei Varianten:
- Bei einem feststehenden Tiny House mit Fundament und Grundstück ist oft eine klassische Baufinanzierung möglich. Diese Objekte lassen sich meist einfacher und günstiger finanzieren als mobile Minihäuser.
- Ein mobiles Tiny House auf Rädern und mit einem gepachteten Stellplatz kann meistens nur über einen Ratenkredit finanziert werden. Der Grund: Mobile Minihäuser sind häufig nicht grundbuchfähig und können so nicht als Kreditsicherheit dienen. Das bedeutet oft höhere Zinsen und kürzere Laufzeiten als bei einer klassischen Baufinanzierung.
Finanzierung von Tiny Houses für die Ferienvermietung
Wie bei allen anderen Kapitalanlagen, die für die Ferienvermietung vorgesehen sind, verlangen Banken oft zusätzlich noch:
- einen Nachweis über das geplante Vermietungskonzept oder über den Betreiber der Ferienvermietung
- eine Einnahmenkalkulation
- Bei einem Tiny House ohne eigenes Grundstück können zusätzliche Sicherheiten wie Vermögenswerte oder Bürgen notwendig sein.
Diese Tipps und Infos ersetzen nicht die Beratung durch Ihre Bank.
Tiny House – steuerliche Vorteile und mögliche Rendite
Da die Mini-Häuser als bewegliches Wirtschaftsgut eingestuft werden, sind attraktive Sonderabschreibungen möglich.
Tiny Houses haben einen besonderen Charme und sind als außergewöhnliche Ferienunterkunft aktuell sehr gefragt. Das sorgt für lukrative Renditechancen zwischen 9 % und 20 % pro Jahr. Wichtig hierfür sind Lage, Ausstattung und die Freizeitangebote vor Ort. Tiny Houses in Ferienresorts sind deshalb besonders gefragt.
Diese Angaben sind nicht verbindlich. Bitte besprechen Sie die steuerlichen Aspekte und Renditechancen vorab mit einem Steuerexperten.
Fazit: Lohnen sich Tiny Houses als Ferienimmobilie?
Tiny Houses eignen sich sehr gut für die Ferienvermietung und als Zweitwohnsitz für Selbstnutzer. Die Minihäuser bieten dabei viele Vorteile:
- deutlich geringere Investitionskosten als bei einer klassischen Ferienimmobilie
- schnelle Verfügbarkeit, meist 2 bis 3 Monate nach Kauf bezugsfertig
- flexible Nutzungsmöglichkeiten von Ferienvermietung bis Workation
- geringere Betriebskosten als übliche Ferienwohnungen und Ferienhäuser
- attraktive Steuersparmöglichkeiten und Renditechancen
- trendbewusste, gefragte Urlaubsunterkunft
Besonderheiten:
- Unterscheidung zwischen feststehendem und mobilen Tiny House ist wichtig bei Finanzierung, Standort und Genehmigungen
- Tiny Houses dürfen nur an bestimmten Orten stehen
- ideal sind naturnahe Lagen mit bestehender Infrastruktur direkt vor Ort wie Campingplätze oder Resorts.
- professionelle Vermietung und Vermarktung sind auch beim Tiny House Pflicht.
Test: Passt ein Tiny House zu mir?
- Können Sie auf wenig Quadratmetern leben?
- Brauchen Sie viel Stauraum? Im Tiny House ist nicht viel Platz. Minimalismus ist Pflicht.
- Wohnen Sie gern in der Natur? Es gibt kaum Minihäuser mitten in der Stadt.
- Sind Sie gern draußen oder am liebsten in Innenräumen?
- Mögen Sie ein offenes Wohnkonzept oder brauchen Sie mehrere verschiedene Räume in Ihrem Zuhause?
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